VERSTOCKET EURE HERZEN NICHT! Heb.3:8
Ich wurde in einer deutschen Familie in der Sowjetunion geboren. Meine Vorfahren, Schwarzmeerdeutsche, wurden 1941 aus der Ukraine erschossen oder nach Kasachstan deportiert.
Als Kind und Jugendlicher musste ich aufgrund meiner Nationalität viele Prüfungen und Leiden erfahren. Für viele Leute waren "Deutscher" und "Faschist" identische Begriffe.
Gott sei Dank habe ich dann im Erwachsenenalter meine historische Heimat wiedererlangt.
Ich liebe sie. Ich liebe Deutschland.
Ihr Volk, ihre Traditionen, ihre Seele.
Ich bin stolz auf mein Volk. Ich bin stolz auf meinen Staat.
Ich bin stolz auf meinen Kanzler und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Jetzt lebe ich in der Ukraine (wie meine Urgroßväter) und diene in der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche der Ukraine Німецька Євангелічно-Лютеранська Церква України / DELKU.
In meinem Dienst strebe ich danach, Brücken zu bauen.
Brücken zwischen Nationen, Kulturen, sozialen Schichten, Gemeinschaften, verschiedenen Menschen.
Aber vor kurzem, am 29. Juni 2021, habe ich gespürt, was meine unterdrückten Vorfahren durchgemacht haben.
Meine Familie und ich wurden geschlagen, gedemütigt, ohne Dokumente, Sachen, Essen aus unserem Haus geworfen. Ich war der Macht, der rohen Körperkraft und den Waffen gegenüber völlig machtlos.
Jedoch ein "ABER".
Dies wurde und wird von Leuten gemacht, die nicht vom NKWD oder vom KGB sind. Dies geschieht durch Leute, die sich ihrer Meinung nach auf Anordnungen meines Посольство Німеччини в Києві / Deutsche Botschaft Kiew handeln.
Der Deutschen Botschafterin in der Ukraine, Anka Feldhusen.
Ich glaube ihnen NICHT!
Ich bin stolz auf meinen Staat, unsere Bundesregierung, Bundesaußenminister, unsere Botschafterin in der Ukraine!
Ich glaube nicht, dass der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland ohne gerichtliche Entscheidungen Weisungen erteilen könnte, den Bürgern (Vater und Kinder) der Bundesrepublik ihre Wohnung, ihr Eigentum, ihre Menschenwürde zu entziehen.
Ich glaube es NICHT!
Frau Botschafterin, ich bitte Sie, in die Situation einzugreifen und die Verfolgung Ihres Landsmanns und seiner Familie zu beenden.
In Hoffnung,
Bischof Serge Maschewski