О. М. Gross wurde im April 2015 aus der DELKU entlassen und von der Synode der DELKU im September 2015 exordiniert (letztendlich aus dem geistlichen Amt entlassen). Trotz der Entlassung aus der Arbeit in der Kirche und aus dem geistlichen Amt stellt sich O.M. Gross immer noch überall als tätiger Pastor der DELKU vor und verbreitet zahlreiche verleumderische Briefe, versiegelt mit dem von ihm gestohlenen Stempel der Gemeinde von Petrodolina.

Als ihm gekündigt wurde, stahl Herr Gross nicht nur den Stempel der Gemeinde, sondern es gelang ihm sogar, die komplette Kasse der Gemeinde zu übernehmen. Um seinen widerrechtlichen Aktivitäten den Anschein der „Gesetzlichkeit“ zu verleihen, organisierte er eine Gruppe Dorfbewohner und stellte sie als „Gemeinde der DELKU in Petrodolina“ vor. Diese Gruppe ist komplett, psychologisch als auch finanziell, von O. M. Gross abhängig.

Lange Zeit, beginnend mit dem Jahr 2015, als die finanziellen Machenschaften von O. M. Gross von während seiner Amtszeit als Präsident des Präsidiums der DELKU aufgedeckt wurden, und bis heute wird der bösartige Kampf des obengenannten Herrn gegen die Kirche Christi immer deutlicher. Als er bereits gekündigt und nicht mehr zum Dienst zugelassen war, störte er den Gottesdienst in der ihm vormals anvertrauten Gemeinde in Petrodolina, löschte die Kerzen und besetzte mit einer Gruppe lauter und aggressiver unbekannter Menschen, die nicht zur Gemeinde gehören, das Gebäude der Kirchgemeinde. Die eigentlichen Gläubigen der DELKU wurden aus der Kirche vertrieben: Unter der Androhung von physischer Gewalt wurde ihnen der Zutritt zum Gelände der Kirche in Petrodolina verboten, deshalb waren sie gezwungen, sich in ihren eigenen Häusern zur Durchführung von Gebeten zu treffen. Auf den Bischof und die Kirchenleitung, die seine kriminellen Handlungen aufdeckten, trafen sofort von seitens des Herrn Gross her Verleumdungen, Denunziationen, Drohungen, neue Versuche der Enteignung kirchlichen Eigentum, zahlreiche Beschwerden an Staatsbehörden, gerichtliche Angelegenheiten und Provokationen, im Zuge derer nicht nur einmal dreiste Lügen, Manipulation und grobe physische Gewalt angewendet wurden. Außerdem gab es zahlreiche Versuche, die Synoden der DELKU zu unterbrechen und Gläubige und Synodale zu „kaufen“, um seine ungesetzlichen Tätigkeiten zu verwirklichen. Im Laufe vieler Gerichtsverfahren wurden als unbestreitbare Vergehen des Bürgers O. M. Gross folgende Fakten erwiesen:

  • Aneignung kirchlichen Eigentums;
  • Aneignung von Verkehrsmitteln, die der Kirche gehören;
  • Finanzieller Betrug mit kirchlichen Geldern in großen Mengen und ihre Enteignung;
  • Fälschung von Dokumenten, Diebstahl von Stempeln.

Während eines Polizeieinsatzes, mit dem die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs über die Zwangsräumung der Familie Gross aus dem Gebäude der DELKU ausgeführt werden sollte, schlug Herr Gross einen Mitarbeiter der Polizei mehrere Male mit der Faust auf Körper und Kopf, woraufhin er von den Polizisten gestoppt, überwältigt, auf den Boden gelegt wurde und ihm Handschellen angelegt wurden. Dadurch, dass Herr Gross den Strafvollzugsorganen nicht gehorchte, sondern aggressiv gegen die Mitarbeiter der Polizei tätig wurde, verletzte er sich selbst am Arm. Danach benutzte er diesen Vorfall als Spekulation, um die Polizei zu beschuldigen.

Dank der unermüdlichen Gebete aller Gläubigen und auch der konsequenten Arbeit der Strafvollzugsorgane der Ukraine, darunter auch der Gerichtsvollzieher und der Polizei des Rajons Owidiopol des Bezirks Odesas, verließ der Bürger Gross am 27. Juli 2018 das Gebäude, das der DELKU gehört.

Zuvor, im Hinblick darauf, dass es dem christlichen Gewissen widerspricht, eine Familie mit zwei minderjährigen Kindern auf die Straße zu setzen, wurden der Bischof und die Kirchenleitung aktiv und erlaubten der Familie Gross, trotz aller disziplinarischen Vergehen, zahlreichen Rechtsverstößen von Gross und den kriminellen Untersuchungen gegen diesen Bürger, noch eine gewisse Zeit auf dem Gelände des Objektes, das er sich widergesetzlich angeeignet hatte, zu bleiben, nämlich vom 12. bis 27. Juli 2018.

Aber leider blieb Herr Gross seiner gottlosen Ideologie treu und vergalt das Gute mit Bösem.

Auf den Fotos ist leicht zu erkennen, in welchem beschädigten Zustand die Kapelle und das Jugendzentrum nach Herrn Gross aufzufinden war. Aus den Zimmern wurden die Heizkörper entfernt, Wasserversorgungspumpen und die teure Heizungsanlage gestohlen, das Kanalisationssystem zerstört, der Metallzaun vor dem Gebäude demontiert. Aber das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass der Gottesdienstsaal in einem Zustand hinterlassen wurde, der Versammlungen unmöglich macht, da die Bänke gestohlen und auch der Altar und das Katheder entweiht und ruiniert wurden.

Laut minimalen Berechnungen stahl O. Gross allein vom 12. bis 27. Juli 2018, während seines Auszugs aus dem kirchlichen Komplexes von Petrodolina, die Gasheizung, Sanitärtechnik, Baumaterialien, die Heizungsanlage und andere Besitztümer (u.a. Baucontainer, Gerüste, Autoanhänger) im Wert von nicht weniger als 30 000 USD.

Dass sich O. M. Gross das kirchliche Eigentum Petrodolinas aneignet hat, ist nicht das erste Mal, dass er Kircheneigentum zur Selbstbereicherung benutzt. Früher nahm er mit gefälschten Dokumenten vollständig das Eigentum der DELKU in Odesa in Besitz, nämlich: Die Kirche (Kirche Sankt Paul) und das Administrationsgebäude mit einer Gesamtfläche von 3000 м² (Deutsches Zentrum).

2012 übergaben O. Gross (in der Position des Präsidenten der Synode der DELKU) und J. E. Baidelspacher (zu der Zeit Geschäftsführer der DELKU), durch die Akzeptanz gewisser nicht rechtmäßiger Entscheidungen der Leitung der DELKU, sich selbst diese Gebäude als Eigentum. Um dieses Ziel zu erreichen, benutzte O. M. Gross die GmbH „Firma Kirchenbau“, von der er im Juni 2012 widergesetzlich das Kontrollpaket in Besitz nahm. Dadurch gehörten O. M. Gross und J. E. Baidelspacher faktisch 99,5% der GmbH „Kirchenbau“, die Haupteinnahmequelle, aus der die Gelder flossen, die von der Vermietung kirchlichen Eigentums stammten.

Leider unterstützen noch immer gewisse religiöse Organisationen in Deutschland finanziell und informativ die widergesetzliche Tätigkeit von Gross und seinen Helfern, die vor keiner Methode zurückschrecken, weder vor der Übertretung von Gesetzen oder der Verschlimmerung der Missstände unseres Staates, noch vor der Zerstörung unserer Kirche. Doch auch wenn sich für die Taten dieses Gottlosen weiter finanzielle Unterstützung findet, beten wir, dass diese „Sponsoren“ endlich trotz der süßen Lügen von Herrn Gross erkennen, dass sie in Wahrheit seine gesetzlosen Aktivitäten unterstützen und ihn zu neuen Verbrechen motivieren. Im Wesentlichen unterstützen und finanzieren die deutschen „Sponsoren“, nämlich das Gustav-Adolf-Werk e.V. und der Martin-Luther-Bund, den Ausbau der um Gross herum organisierten Gruppe, deren Aktivitäten das rechtliche Ansehen der Ukraine und der Gläubigen der DELKU ruinieren.

Wir leben mit Hoffnung, und deshalb zweifeln wir nicht daran, dass in der nächsten Zeit, nachdem dieser Dieb das Gelände der Kirche verlassen hat, die wahre Gemeinde der DELKU in Petrodolina, die lange Zeit keinen Zutritt zu ihren eigenen Gebäuden hatte, ihre Tätigkeit fortführt.

In der Kirche werden erneut kanonische Gottesdienste stattfinden, die Heiligen Sakramente ausgeteilt sowie Konfirmationsunterrichte und Aktivitäten für Kinder und Senioren angeboten, zu denen alle Bewohner von Petrodolina und den Nachbardörfern herzlich eingeladen sind.

Liebe Brüder und Schwestern, Olexandr Gross hat sich selbst von der Gnade Gottes in Jesu Christi und der Kirche abgewandt, die ihn aus der Höhe in der Heiligen Taufe geboren und ihn mit dem wahren Leib und Blut unseres Erlösers und Herrn in der Heiligen Eucharistie genährt hat. „Denn die Wurzel allen Übels ist die Geldliebe“, sagt Apostel Paulus. Herr Gross schlug den Weg der Zerstörung der Kirche und des Kampfes mit Gott ein, beginnend mit finanziellem Betrug, doch er ging diesen schlimmen Weg sogar weiter mit unverhüllter Lästerung des Heiligen und Blasphemie: Die Unterbrechung von Gottesdiensten und die Profanisierung der Sakramente und des Priestertums. Sein Richter ist der HERR. Wir werden weiter zu dem Allmächtigen und ewigen Gott, Vater, Sohn und Heiligen Geist, um die Gnade zur Umkehr dieses unglücklichen Menschen beten, der so tief gefallen ist.

So spricht der HERR:

„Wenn jemand das Gesetz Mose's bricht, der muß sterben ohne Barmherzigkeit durch zwei oder drei Zeugen. Wie viel, meint ihr, ärgere Strafe wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Testaments unrein achtet, durch welches er geheiligt ist, und den Geist der Gnade schmäht? Denn wir kennen den, der da sagte: ‚Die Rache ist mein, ich will vergelten‘, und abermals: ‚Der HERR wird sein Volk richten‘.

Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“

(Hebräer 10:28-31)

27.07.2018
PRESSEZENTRUM DER DELKU