Als Zeichen der Erinnerung an Holodomor, der Hungersnot der Ukraine von  1932-33, wird die Ukraine den Ländern Asiens und Afrikas, die am meisten unter Hunger leiden, Hilfe zukommen lassen. 

Darum ging es, laut  censor.net.ua bei der 10. Sitzung des Gemeinschaftsrates um Fragen der Zusammenarbeit mit religiösen Organisationen, an der auch  der Minister für  Auslandsangelegenheiten, Vasiliy Bondar, teilnahm.

Insbesondere entschieden sich die Mitglieder des Rats für weitere Maßnahmen, die zur Befreiung ukrainischer Staatsbürger, die gesetzwidrig in russischen Gefängnissen in Russland und auf der okkupierten Krim festgehalten werden, führen sollen, sowie das Aufmerksammachen der internationalen Gemeinschaft auf die Verfolgung Gläubiger in der Zeit, als die abgespaltenen Regionen Donezk und Luhansk nicht unter ukrainischer Kontrolle standen.

Der Rat sicherte die Unterstützung des Vorsitzenden Lyubomir Yavorsjiy (Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche) zu, um die Ausbildung von Kriegskapellanen in der Ukraine zu fördern und einen normierten Kapellandienst zu gewährleisten.

Der Gemeinschaftsrat sucht weiter Maßnahmen, um das Gedenken an die Opfer Holodomors von 1932-1933 sicherzustellen. Im Besonderen unterstützte der Rat die Initiative des Sekretärs der Bischofssynode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche Bohdan Dsyurach über die Ausrichtung einer symbolischen Hilfe für die Länder Afrikas und Asiens, die am meisten unter Hunger leiden.

Der Rat unterstützte auch die Initiative für 2018, das Jahr „Gottes Wort in der Ukraine“, die nicht nur das vermehrte Lesen der Heiligen Schrift fördert, sondern auch Wege, Gottes Gebote im Leben anzuwenden.

Quelle: https://censor.net.ua/n3050046