Фото Натальи Яниной.

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Im Deutschen Zentrum bei der Kirche St. Paulus fand am 04. April ein ökumenisches Briefing mit dem Thema ,,Gebet gegen Antisemitismus" statt. Dieses Gebet hat bereits hunderte verschiedene protestantische Gemeinden verschiedener Bekenntnisse der ganzen Ukraine vereinigt, die sich mit einem Teil ihres Dienstes für den Schutz der jüdischen Religion und ethnischer Minderheiten engagieren. Und diese Arbeit darf, wie Pastor Nefiduk aus der Kirche ,,Leuchtturm der Hoffnung",  nicht aufhören, sondern muss bleiben und noch ausgeweitet werden.

Wie Bischof Maschewski bemerkte, hat auch die lutherische Kirche viel Böses gegen die jüdische Gemeinschaft begangen, hat mit dem nationalsozialistischem Regime zusammen gearbeitet, was sie bis heute aufrichtig bereut und von den Sünden gegen Liebe und Menschlichkeit umkehrt. Die Mission der Kirche ist es, die Liebe Gottes in jene Orte zu bringen, wo sie kaum sichtbar ist, und das dem Volk Gottes zu erklären. Die große Rolle und den Beitrag der protestantischen Kirchen in diesem Prozess hob der Rabbi der messianischen Gemeinde in Odessa, Volodomir Lieberman, in seiner Rede hervor.

Mit dem jüdischen Volk verbindet uns die Heilige Schrift, und die Kirche ist nicht nur eine öffentliche Organisation, sondern das Gewissen der Gesellschaft. ,,Die Kirche entfernt den Schleier des auferstandenen Israels", beendete der Rabbi seine Rede, nach welcher der Bischof das Briefing des Gebets für Frieden zwischen Christen und Juden zu Ende führte.